Projekt "Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie"

Themen wie die "Modernisierung der Arbeitsorganisation zur betrieblichen Fachkräftesicherung im Sinne Guter Arbeit" und die "Stärkung der Sozialpartnerschaft" sind in Zeiten des Fachkräftemangels für jeden Handwerksbetrieb Aspekte, mit denen er sich auseinandersetzen muss, will er auf Dauer wettbewerbsfähig bleiben und sein Unternehmen erfolgreich führen.

Die Handwerkskammer Potsdam bietet deshalb im Rahmen des Projektes "Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie" Handwerksunternehmen der Gewerke Metallbau und Elektrotechnik im Kammerbezirk Potsdam zu diesen Themen kostenfreie Beratung an, um die Fachkräftesicherung und den Ausbau sozialpartnerschaftlicher Strukturen im westbrandenburgischen Handwerk zu gewährleisten und unterstützt Sie im Rahmen des Projekts bei der langfristigen Personal- und Organisationsentwicklung.

Nutzen Sie das Angebot  der Handwerkskammer Potsdam und führen Sie mit unserem Mitarbeiter Gerhard Hallex ein erstes Orientierungsgespräch durch. Hier wird gemeinsam mit Ihnen der IST-Stand in der Personal- und Arbeitssituation analysiert. Erkennbare Bedarfe in der Personal- und Organisationsentwicklung werden herausgearbeitet und deren Inhalte  für die anschließende Beratung definiert.

Im Anschluss führen Sie entsprechend der herausgearbeiteten Bedarfe für die Bereiche Personal- und Arbeitsorganisationsentwicklung die weiteren Gespräche mit dem Beratungsunternehmen. Dabei wird im Sinne der Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie großer Wert auf die gemeinsame Mitwirkung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und – wenn vorhanden – Betriebsräten gelegt. Im Ergebnis dieser ersten Stufe erhält der Handwerksbetrieb vom beratenen Unternehmen einen speziell auf die Situation seiner Personal- und Arbeitsorganisation zugeschnittenen Maßnahmenplan. Der Maßnahmenplan ist für die zukünftige Gestaltung der Prozesse in der Personal- und Organisationsentwicklung unter Berücksichtigung der Fachkräftesicherung und der Sozialpartnerschaft dienlich.

In der sich anschließenden zweiten Stufe erhalten Sie Unterstützung bei der Umsetzung des Maßnahmenplanes durch das Beratungsunternehmen. Während der Beratungs- und Realisierungsphase wird HWK-Mitarbeiter Gerhard Hallex die Prozesse begleiten und Ihnen als Ansprechpartner zur Seite stehen.

Während der gesamten Projektlaufzeit werden die Sozialpartner (IG Metall Berlin Brandenburg Sachsen, Landesinnungsverband  Elektrotechnische Handwerke Berlin Brandenburg und Landesinnungsverband  Metall Berlin Brandenburg) in die Ausgestaltung des Projektes, z.B. über deren Mitarbeit im Projektbeirat, eingebunden. Hierdurch soll ein Informationstransfer zwischen dem Projektträger, den Sozialpartnern und den Unternehmen der Gewerke Metallbau und Elektrotechnik gewährleistet werden.

Projektlaufzeit

1. Mai 2017 bis 30. April 2020

Förderung

Gefördert wird dieses Projekt durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Im Land Brandenburg wird mit den ESF-Förderprogrammen in der Förderperiode 2014-2020 das Ziel verfolgt, die Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbessern und Bildung, Fachkräftesicherung und Integration in Arbeit zu fördern. Der ESF trägt so auch zur Armutsbekämpfung und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts bei.

Foerderlogo Sozialpartnerrichtlinie



Nutzen Sie unser Expertenwissen für Ihren Betrieb

 

Ansprechpartner

Monika Mielcarek
Projektleiterin "Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie" und QM-Beauftragte

Tel. +49 (0)33207 34-406
Fax +49 (0)33207 34-8406
monika.mielcarek--at--hwkpotsdam.de

Gerhard Hallex
Projektmitarbeiter/in

Tel. +49 33207 34108
Fax +49 33207 34333
gerhard.hallex--at--hwkpotsdam.de