Bauhandwerker
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Die Stimmung im Handwerk bleibt gut

Erneut Konjunktur-Spitzenwerte in Westbrandenburg

Umsatz, Geschäftslage, Nachfrage – die Konjunkturdaten in Westbrandenburg stimmen nach Ansicht des westbrandenburgischen Handwerks! Das zeigen die Umfrageergebnisse der traditionellen Herbstbefragung, die am 16. Oktober im Rahmen eines Pressegesprächs den Medienvertretern vorgestellt wurden: So sonnig wie sich das Jahr 2018 bisher zeigte, so sonnig erweist sich auch die Konjunktur des westbrandenburgischen Handwerks im dritten Quartal des laufenden Jahres. Der Boom im Handwerk hält an. In der aktuellen Umfrage bewerten 95,6 Prozent der befragten Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage mit gut oder befriedigend. Der Spitzenwert des vergangenen Herbstes wurde damit noch einmal mit 0,4 Prozent übertroffen. Getragen werden die guten Ergebnisse erneut von den Bau- und Ausbaugewerken, die vom andauernden Bau- und Immobilienboom profitieren. Prall gefüllte Auftragsbücher, steigende Umsätze, aber auch nicht genügend Personal zur Auftragsabwicklung: Für die Kunden bedeutet dies insgesamt, längere Wartezeiten bei der Projektabwicklung einzukalkulieren. Der Auftragsvorlauf in den Betrieben liegt mit durchschnittlich 11 Wochen noch einmal zwei Wochen höher als im Herbst 2017 und eine Woche beträgt eine Woche mehr als im Frühjahr 2018. Dabei werden die Kapazitäten immer knapper: Durchschnittlich sind die Betriebe zu 92 Prozent ausgelastet (Vorjahr 89 Prozent). 58 Prozent aller Befragten sprechen sogar von Vollauslastung (plus 8 Prozent). Die gute Laune zeigt sich erstmals seit sieben Jahren auch in der deutlichen Verbesserung der Investitionsneigung der Handwerksbetriebe. 22 Prozent der Betriebe haben in den vergangenen drei Monaten in Werkstatt, Maschinen und Ausstattung ihrer Unternehmen investiert – 12 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2017 und fünf Prozent mehr als im Frühjahr 2018. Dazu gehören auch Maßnahmen in digitalisierte Geschäfts- und Produktionsprozesse. Aber auch Investitionen in energiesparende Maßnahmen im Betrieb schlagen hier zu Buche.

Auch die Zukunftserwartungen des westbrandenburgischen Handwerks sind weiter von Optimismus getragen, auch hier wird eine weitere stabile wirtschaftliche Entwicklung erwartet. Trotz der bevorstehenden Winterzeit geht der Großteil der Betriebe von einer gleichbleibenden oder sogar besseren Geschäftslage und Umsätzen aus. Etwas vorsichtiger zeigen sich die Nahrungsmittelgewerke: Während die Hälfte der Betriebe von einer Verschlechterung der Geschäftslage ausgeht, meint die andere Hälfte, das Niveau halten zu können.

 

Ines Weitermann
Teamleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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