Projektmitarbeiter vom Zukunftszentrum Brandenburg
Zukunftszentrum Brandenburg
Projektmitarbeiter vom Zukunftszentrum Brandenburg

Regionales Zukunftszentrum Brandenburg für den digitalen Wandel

Ein Projekt zur Unterstützung der Arbeitswelt der Zukunft

Digitalisierung, neue Arbeitsformen, alternde Gesellschaft – die Arbeitswelt verändert sich tiefgreifend. Was passt für mich und meine Mitarbeiter? Wie kann meine Firma beim digitalen Wandel mithalten? Diese Fragen stellen sich Betriebe heute.



Das Projekt und seine Partner

Mit dem Projekt „Regionales Zukunftszentrum Brandenburg für den digitalen Wandel“ (RZBB) haben sich vier Projektpartner zusammengefunden. Neben dem Zentrum für Gewerbeförderung Götz der Handwerkskammer Potsdam beteiligen sich „Arbeit und Leben Berlin Brandenburg“ sowie die „bbw Akademie“ am Projekt. Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung begleitet als Konsortialführer.

Mit dem Programm „Zukunftszentren“ will das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die ostdeutschen Bundesländer und ihre Betriebe dabei unterstützen, den Wandel in der Arbeitswelt zu bewältigen und sozial zu gestalten. Qualifizierung im Betrieb soll neu gedacht und erprobt werden, eigenes Lernen und Gestalten stehen dabei im Vordergrund. Über News und unser Beratungsangebot informieren wir regelmäßig in unserem Newsletter, den Sie hier abonnieren können

Inhalte

Kerstin Bravo und Marvin Hänsel von der Handwerkskammer Potsdam beraten Betriebe kostenfrei vor Ort. Sie analysieren zunächst den konkreten Bedarf jedes einzelnen Betriebs und zeigen Möglichkeiten des digitalen Wandels auf – für die Baustelle, die Werkstatt oder das Büro. Dabei geht es darum, möglichst einfache Wege zu finden, die nah am betrieblichen Alltag sind. Darüber hinaus werden auch Themen wie Führungskultur und Mitbestimmung betrachtet. Die Weiterentwicklung Richtung Zukunft bedeutet nicht nur, eine Software einzuführen. Dafür gehört für die Projektbeteiligten weitaus mehr – digitale Geschäftsmodelle, Kunden- und vor allen Dingen Mitarbeiterzufriedenheit.

Baubetriebe sowie das Elektro- und das SHK-Handwerk stehen im Fokus des Projekts. Handwerker-Software oder Baustellen-Apps testen und bewerten, digitale Aufmaß-Tools oder die VR-Brille zur Kundenberatung sind Themen, die die Projektmitarbeiter gemeinsam mit den Betrieben aufarbeiten. Es geht auch darum, was die Unternehmen für Auszubildende und potenzielle Bewerber attraktiv macht.

Das Projekt geht sogar noch einen Schritt weiter und zeigt neue Geschäftsfelder auf, beispielsweise Gebäudeautomation und intelligente Assistenzsysteme. So baut das Zentrum für Gewerbeförderung in Götz derzeit ein Praxishaus aus, das mit intelligenten Assistenzsystemen ausgestattet ist. Solche Systeme ermöglichen Menschen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können.

Die Förderung des Projekts durch Bund, Land und Europäischen Sozialfonds ermöglicht unter anderem die Teilnahme an Weiterbildungsmodulen, die derzeit entwickelt werden, an denen Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Firmen kostenfrei teilnehmen können. Anhand neuester Technik und innovativer Lernmethoden wie eLearning, Online-Seminaren und virtueller Realität erhalten Schulungsteilnehmer die Chance, sich mit unterschiedlichen Aspekten der Digitalisierung auseinanderzusetzen.



Projektlaufzeit

01.11.2019 – 30.06.2022



Förderhinweis

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, und den Europäischen Sozialfonds sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg kofinanziert.



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