Pilotprojekt "Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund"

Zwei Potsdamer Schulen gehen neue Wege in der Berufsorientierung für ihre Willkommensklassen.

Zwanzig Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Ländern lernen das Handwerk als Wirtschaftsbereich näher kennen.

Sie zeigen in den Werkstätten des Zentrums für Gewerbeförderung ihr handwerkliches Geschick. Im Berufsfeld Farbe und Raumgestaltung lernen sie, wie man zum Beispiel mit der Schablonentechnik das eigene Zimmer individuell gestalten kann. In der Kunststoffwerkstatt entstehen selbst gefertigte Smartphone-Halterungen, Zettelboxen  oder Ablagesysteme für ein iPad. In der Kfz-Werkstatt  lernen die Schüler viel über Motor, Getriebe, Reifen und Co. Sie wechseln Räder, prüfen den Reifendruck und erfahren, was zur perfekten Innen- und Außenreinigung eines Autos gehört.

Zur Berufsorientierung gehört auch das Wissen über mögliche Ausbildungsberufe in den drei Bereichen und die Voraussetzungen für eine Ausbildung im dualen System.

Der Wissenserwerb wird durch begleitendes Sprachtraining und ein Bildwörterbuch für jeden Fachbereich unterstützt. Die neuen Erfahrungen dokumentieren die Jugendlichen im "Berufsorientierungsnachweis" jeden Tag. Zum Abschluss des Projektes erhält jeder seine persönlichen Werkstücke, einen Teilnahmenachweis und eine schriftliche Einschätzung seiner Arbeitsleistung und seines Verhaltens für den Berufswahlpass und spätere Vorstellungsgespräche im Handwerk.

Das gemeinsame Pilotprojekt der "Leonardo da-Vinci-Gesamtschule" und "Pierre-de-Coubertin-Oberschule" mit der Handwerkskammer Potsdam wird durch das Programm INISEK des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

INISEK I

Laufzeit:

15. März bis 30. Juni 2017

Ansprechpartner:

Rita Müller
Teamleiterin Fachkräftesicherung

Tel. +49 (0)33207 34-336
Fax +49 (0)33207 34-333
rita.mueller--at--hwkpotsdam.de

Das Projekt wird im Rahmen der Initiative Sekundarstufe I (INISEK I) vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfond und des Landes Brandenburg gefördert.

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