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HWK Potsdam/Weitermann

Staatssekretär Thomas Kralinski würdigt Fortschritte des Handwerks auf dem Weg in die Digitalisierung

Handwerkskammer unterstützt Unternehmer

Zur Untersetzung der Digitalisierungsstrategie hat sich der Digitalkoordinator der Landesregierung, Staatssekretär Thomas Kralinski, heute im Zentrum für Gewerbeförderung in Götz über die Digitalisierung im Handwerk informiert. Dabei würdigte er die deutlich sichtbaren Fortschritte auf dem Weg zum „Handwerk 4.0“ und die kompetente Unterstützung der Unternehmer durch die Handwerkskammer Potsdam.

Beeindruckt zeigte sich Kralinski von den vielfältigen Digitalisierungsthemen im Handwerk und Unterstützungsangeboten der Handwerkskammer Potsdam für die Betriebe in deren täglichen Arbeit, aber auch in der Ausbildung. Im Zentrum für Gewerbeförderung absolvieren Meister, Gesellen und Lehrlinge zahlreiche Aus- und Fortbildungen. Dabei spielt die Digitalisierung fächerübergreifend eine wesentliche Rolle: vom Drohnenführerschein über Gebäudeautomation, digitale Kraftfahrzeug- und Landmaschinentechnik bis zur „Baustelle 4.0“ oder digitale Energiemesssysteme. Handwerksbetriebe können in Götz den „Digi-Check“ absolvieren – eine kostenfreie Bedarfsanalyse für digitale Anwendungen im Handwerk.

Kralinski: „In diesen Tagen fängt das neue Ausbildungsjahr an. Die jungen Männer und Frauen, die gerade in ihr Berufsleben starten, bekommen hier in Götz modernstes digitales Rüstzeug mit auf den Weg ins Berufsleben. Die Handwerkskammer geht mit sehr gutem Beispiel voran und bietet beste Bedingungen für die digitale Aus- und Weiterbildung unserer Handwerker. Innerhalb eines Jahres hat die Kammer in Götz mehr als zwei Millionen Euro in den Bereich der Bildung investiert. Das ist richtig gut angelegtes Geld, denn es ist wichtig, dass sich die Betriebe für die digitale Welt rüsten. Davon hängt ihre Zukunft ab. Und von starken Handwerksbetrieben hängt die Zukunft Brandenburgs ab.“

Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam unterstrich: „Für das Handwerk ist die Digitalisierung keine Zukunftsmusik mehr, sondern tägliches Geschäft in verschiedensten Bereichen - egal ob am Bau oder in der Gebäudetechnik. Wir beraten unsere Betriebe und unterstützen bei konkreten Umsetzungsvorhaben. Um mit den rasanten Entwicklungen Schritt zu halten, ist die Digitalisierung auch in der beruflichen Aus- und Weiterbildung enorm wichtig. In unserem Zentrum für Gewerbeförderung in Götz bieten wir Lernangebote mit digitalen Inhalten für unterschiedliche Gewerke auf hohem Niveau. Der Bedarf nach Beratung und Unterstützung der Betriebe bleibt aber groß. Die Unterstützung bei Digitalisierungsprozessen muss daher gerade für die Klein- und Kleinstbetriebe des Handwerks weiter ausgebaut werden.“ Wüst unterstrich zudem einmal mehr die Notwendigkeit des zügigen Breitbandausbaus und der flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet: „Digitalisierung kann nur gelingen, wenn die Grundlagen dafür für alle gleichberechtigt geschaffen werden.“

 

Ines Weitermann
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