Handwerkszeichen in Gold Höchste Ehrung des deutschen Handwerks für Robert Wüst
Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam, wurde am 4. Juni 2026 mit dem Handwerkszeichen in Gold ausgezeichnet. Es ist die höchste Auszeichnung des deutschen Handwerks und wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in herausragender Weise um die wirtschaftliche Selbstverwaltung, das Ansehen oder die Belange des deutschen Handwerks verdient gemacht haben.
Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, verlieh die Auszeichnung im Rahmen des Gartenfestes der Handwerkskammer Potsdam vor rund 450 Gästen aus Handwerk, Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, Kultur und Medien. In seiner Laudatio sagte er:
„Wenn jemand dafür steht, wie man Zeitenwenden gestaltet und nicht einfach nur über sich ergehen lässt, dann ist das sicherlich Robert Wüst. Er ist eine prägende Persönlichkeit des Handwerks, die sehr früh Verantwortung übernommen und das Handwerk in Brandenburg modern, agil und sichtbar gemacht hat. Weggehen konnte nach dem Fall der Mauer jeder. Viele haben es auch getan. Aber bleiben, aufbauen, prägen und dazugehören: All das hat Robert Wüst geleistet. Er wirkt nicht nur als Unternehmer und Kammerpräsident mit Tatkraft, Bodenhaftung und ungeheurer Kommunikationsstärke, sondern begeistert besonders junge Menschen für Handwerk und Ehrenamt. Weil er ausstrahlt, wie viel Lebensfreude in diesem Beruf und dem ehrenamtlichen Engagement steckt. Ihm gilt deshalb die größte Anerkennung des gesamten Handwerks in Deutschland. Er erhält das Handwerkszeichen in Gold als Dank und Auszeichnung dafür, dass er dem Handwerk seit mehr als einem Jahrzehnt Richtung, Stimme und Zukunft gibt.“
Robert Wüst führt als Metallbauermeister das 116 Jahre alte Familienunternehmen Metallbau Wüst in Pritzwalk in fünfter Generation. Seit 2016 steht er ehrenamtlich an der Spitze der Handwerkskammer Potsdam. Zudem vertritt der heute 40-Jährige als Präsident des Handwerkskammertages Land Brandenburg die gemeinsamen Anliegen des brandenburgischen Handwerks gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.