Brandenburgischer Ausbildungspreis 2021 (c) sevens[+]maltry -7823
Adam Sevens

Verdient ausgezeichnet

Lublow Gerüstbau und Bedachungen erhält Ausbildungspreis



Herausragende Qualität und Kontinuität in der Ausbildung, jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben – nie wurde die Bedeutung dessen deutlicher als in diesen Tagen, in denen Ausbildungsbetriebe die Herausforderungen der Pandemie annehmen müssen. Umso verdienter für zehn Unternehmen im Land Brandenburg die aktuelle Ehrung mit dem Brandenburgischen Ausbildungspreis.

Auch Lublow Gerüstbau und Bedachungen aus der Prignitz gehört zu den diesjährigen Preisträgern. Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam, Ralph Bührig, überreichte in der Staatskanzlei Potsdam den Preis.

Von zehn Mitarbeitenden im Unternehmen sind acht unter 40. Für Handwerksmeister Marcel Lublow ist es deshalb selbstverständlich, modernste Handwerkstechniken und traditionelles Dachdeckerhandwerk miteinander zu verbinden. Das meint nicht nur moderne Arbeitsmittel im Beitrieb, sondern auch den Weg, Fachkräfte und Auszubildende für seinen Handwerksbetrieb zu finden. Und das gelingt ihm hervorragend.

Regelmäßig findet man das in dritter Generation geführte Unternehmen auf Ausbildungsmessen oder in den sozialen Medien. Dort erklärt er jungen Menschen und ihren Eltern eindrucksvoll, welchen Wandel das Dachdeckerhandwerk durchlebt hat. So demonstriert er eindrucksvoll, dass auch der Computer heute zum ständigen Arbeitsmittel gehört. Der Handwerksbetrieb engagiert sich im Feuerwehr- und Sportverein, aber auch im Landesinnungsverband seines Gewerks. Bei Praktika und Zukunftstagen dürfen Jungen und Mädchen auch schon einmal selbst hoch hinaus und die Kunst des Dachdeckens kennenlernen. Seine Motivation: „Wer Interesse und Geschick mitbringt, kann heute im Handwerk weit mehr erreichen als in anderen Branchen.“

Die weiteren Preisträger sind: CEMEX Zement GmbH (Märkisch-Oderland), Krankenhaus und Poliklinik GmbH Rüdersdorf, Immanuel Klinik Rüdersdorf (Märkisch-Oderland). Landboden Bronkow Agrar GmbH (Oberspreewald-Lausitz), Metall- und Anlagenbau GmbH (Dahme-Spreewald), Oberhavel Kliniken / Klinikverbund der Kliniken Hennigsdorf, Oranienburg und Gransee (Oberhavel), Schäferei Marienfeld (Märkisch-Oderland), Tischlerei Steffen Schoppe (Oder-Spree), uesa GmbH (Elbe-Elster), ZF Getriebe Brandenburg GmbH (Brandenburg an der Havel).

Die Auszeichnung, mittlerweile zum 17. Mal vergeben, ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert.

Die Preisträger zeichnen sich durch herausragende Qualität und Kontinuität in der Ausbildung aus, nutzen innovative Ausbildungselemente, geben Raum für die Mitgestaltung digitaler Transformationsprozesse, engagieren sich ehrenamtlich, unterstützen benachteiligte Jugendliche, darunter auch Menschen mit Migrationshintergrund, oder schaffen Ausbildungsplätze für junge Menschen mit einer Behinderung. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten und ist eine Initiative des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses – einem Bündnis von Wirtschaft, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerkschaften, der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und der Landesregierung. Der Wettbewerb wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Landes Brandenburg und der Partner des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses finanziert.





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