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Offene Forderungen aus dem Jahr 2018 verjähren zum 31. Dezember

Mit Ablauf des 31. Dezembers eines jeden Jahres verjähren alle Zahlungsansprüche, die der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren unterliegen. Somit droht auch bei vielen Handwerksbetrieben in wenigen Wochen die Verjährung von Forderungen, die im Jahr 2018 entstanden sind. Der schnellste Weg, um vor Jahresende die Verjährung zu verhindern, ist ein gerichtliches Mahnverfahren. Ein Mahnschreiben reicht nicht aus, um die Verjährung zu verhindern. Wenn sich der Schuldner oder die Schuldnerin nach Ablauf der gesetzlich festgelegten Frist von drei Jahren (gem. § 195 BGB) auf die Einrede der Verjährung beruft, können Unternehmer ihren Anspruch nicht mehr erfolgreich durchsetzen. Dies gilt insbesondere für Entgeltforderungen des Verkäufers auf Zahlung des Kaufpreises sowie für Ansprüche von Handwerksunternehmen auf Bezahlung von Reparaturen oder Bauleistungen.

Hinsichtlich der Ansprüche aus dem Jahr 2018 sollten Handwerksbetriebe deshalb jetzt schnellstens handeln, damit der Verjährungseintritt verhindert wird. Die Experten der Rechtsabteilung der Handwerkskammer Potsdam beraten und unterstützen zu den entsprechend notwendigen Schritten, die eine sogenannte Hemmung der Verjährung bewirken.

Um die Verjährungsfristen zu verhindern, sollte man daher möglichst bis zum 30.11.2021 die kostenlose Beratung bei der Inkassostelle in Anspruch nehmen. Bei Beauftragung kann so rechtzeitig das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet und die Verjährungseintritt verhindert werden.



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