Impressionen HORIZONTE 2019
HWK Potsdam/Michael Lüder
Impressionen HORIZONTE 2019

Horizonte 2019 mit 400 Gästen

Neujahrsempfang der brandenburgischen Kammern in der Potsdamer Pirschheide

Rund 400 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport aus allen Teilen des Landes Brandenburg kamen am 24. Januar beim Neujahrsempfang HORIZONTE in der Potsdamer Eventlocation Pirschheide zusammen. Sie folgten der Einladung der 15 brandenburgischen Wirtschafts-, Freiberufs- und Heilberufekammern.

In seiner Begrüßung verwies Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam, auf die gute Stimmung in der brandenburgischen Wirtschaft. Er mahnte aber, dass die gute Konjunkturlage keine Einbahnstraße sei. „Ein angemessener und respektvoller Umgang mit dem Unternehmertum ist die beste Mittelstandsförderung. Wenn dieses Engagement nicht ausreichend gewürdigt wird, wird es Brandenburg nicht gelingen, die Wirtschaftskraft zu erhalten und die in allen Branchen zahlreich anstehenden Betriebsübergaben erfolgreich zu gestalten“, so Wüst. Als Risiken nannte er vor allem die Fachkräftesituation, die Gestaltung der Energiewende und wachsende bürokratische Hürden. „Gerade für energieintensive Wirtschaftsbranchen entwickeln sich die hohen Energiekosten zum Standortnachteil für Brandenburg. Die Landesregierung ist deshalb in der Pflicht, für eine gerechte Verteilung der Kosten der Energiewende einzutreten“, so Wüst. Er setzte sich in seiner Rede auch für ein starkes Europa ein, das nicht zulässt, dass Fremdenhass geschürt werde.

Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hob in seinem Grußwort die „sehr guten Perspektiven“ hervor, die Brandenburg biete. Er dankte den Unternehmen für ihren Einsatz. „Sie sorgen für die Ausbildung von Fachkräften, faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen, wir bieten den Rahmen dafür.“ Woidke wies gleichzeitig darauf hin, dass die Wirtschaftskraft in Ostdeutschland noch immer bei nur 80 Prozent der in Westdeutschland liege, ebenso Löhne und Gewinne. Für eine Angleichung müsse es gelingen, deutschlandweit gleiche Bedingungen zu schaffen, beispielsweise beim Breitbandausbau. Die vom Bund angestrebte Versorgung mit schnellem Internet von 95 Prozent reiche nicht aus. „Damit schließen wir ländliche Räume von vornherein aus, das dürfen wir nicht zulassen“, so der Ministerpräsident. Brandenburg brauche mehr Strukturförderung in ländlichen Räumen. Beim Kohleausstieg plädierte er dafür, dass „Vernunft vor Ideologie geht“. Deutschland sei das einzige Land, das bei der Energieerzeugung sowohl aus der Atomkraft als auch aus der Kohleverbrennung aussteige.

Impressionen HORIZONTE 2019
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Ines Weitermann
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