Handwerkskammerpräsident Robert Wüst und Kraftfahrzeugtechniker-Meister Fritz Berger
HWK Potsdam/Weitermann
Handwerkskammerpräsident Robert Wüst und Kraftfahrzeugtechniker-Meister Fritz Berger

Höchste Auszeichnung im Handwerk:

Kraftfahrzeugtechniker-Meister Fritz Berger aus Potsdam mit "Goldener Ehrennadel des Handwerks" geehrt

Eigentlich wollte Fritz Berger seine letzte Amtshandlung als Obermeister der KFZ-Innung Potsdam ohne großes Aufsehen über die Bühne bringen und sein Amt im Rahmen der Innungsversammlung an seinen Nachfolger übergeben. Doch es sollte anders kommen: Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam, ehrte ihn zum Abschied im Beisein seiner Innungskollegen mit der „Goldenen Ehrennadel des Handwerks“ für seine Verdienste um das Handwerk: „Ihre Leidenschaft für das Handwerk haben Sie nicht nur im eigenen Betrieb, sondern auch außerhalb bewiesen. Fast 30 Jahre, erst neben dem Beruf und dann auch im Ruhestand ehrenamtlich aktiv zu sein, ist heute längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Seit Mitte der 1990er Jahre standen Sie dem Vorstand der Kfz-Innung Potsdam Stadt und Land vor, erst als stellvertretender Obermeister, dann als Obermeister – bis zum heutigen Tage. Sie gestalteten und begleiteten die Neuorientierung des Kfz-Handwerks wesentlich mit, brachten sich in der Schiedskommission und im Berufsbildungswerk über Jahre aktiv ein, beeinflussten das Handwerk in Brandenburg wesentlich mit. Ich freue mich, dass ich die höchste Auszeichnung des Handwerks an einen solch aktiven Handwerker, wie Sie es sind, überreichen darf!“

Für den erfolgreichen Unternehmer und Kraftfahrzeugtechnikermeister Fritz Berger, der den 1978 gegründeten Familienbetrieb inzwischen an seine beiden Söhne übergeben hat, war neben der Innungs- auch die Nachwuchsarbeit immer eine der Herzensangelegenheiten. Er bildete nicht nur im eigenen Unternehmen aus. Auch als Unterstützer des Fördervereins der Grundschule Ludwig Renn oder bei der Weitergabe seiner Leidenschaft rund um´s Auto an die jüngste Generation, beim Tag des Handwerks oder anderen Veranstaltungen der Handwerkskammer Potsdam – Berger war stets ein beliebter und geschätzter Gesprächspartner. Ganz zur Ruhe setzen will sich der 72-Jährige ehemalige DDR-Vizemeister im Spezial-Tourenwagen-Rennen aber noch nicht: In seiner umfangreichen Pokalsammlung, die er im Motor-Rennsport in den vergangenen Jahren einheimste, wäre für die eine oder andere Trophäe noch Platz. Denn er fährt nach wie vor noch Lada-Autorennen, auch im Ausland. Und dafür wäre ja jetzt Zeit…

 

Ines Weitermann
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