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Corona-Überbrückungshilfe

Neues Förderprogramm am 8. Juli 2020 gestartet

Zur Sicherung von kleinen und mittelständischen Unternehmen hat der Bund bei coronabedingten Umsatzausfällen ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt.

Die Antragstellung für diese Überbrückungshilfen erfolgt über eine bundesweit geltende Antragsplattform, die am 8. Juli 2020 gestartet wurde. Die Antragstellung muss über Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen, die sich dafür im Internet registrieren lassen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, wenn ihr Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60% gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, werden die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich herangezogen.

Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August 2020 gewährt. Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende Fixkosten gemäß des hier veröffentlichten Eckpunktepapiers des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Zu den Fixkosten gehören insbesondere Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, weitere feste Ausgaben sowie Kosten für Auszubildende und Grundsteuern.

Die Überbrückungshilfen erstatten einen Anteil in Höhe von:

• 80 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch,
• 50 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % und
• 40 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 % und unter 50 %.

Die maximale Höhe der Überbrückungshilfen beträgt 50.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 3.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 5.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate. In begründeten Ausnahmefällen können die maximalen Erstattungsbeträge für Kleinunternehmen überschritten werden.

Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 31.08.2020 und die Auszahlungsfristen am 30.11.2020.

Zuständig für die Bewilligung der Zuschüsse ist in Brandenburg die Investitionsbank des Landes (ILB), die im Internet weitere Informationen bietet.

Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer Potsdam können sich bei weitergehenden Fragen jederzeit auch an die Betriebsberaterinnen und Betriebsberater der Handwerkskammer Potsdam wenden.

Ansprechpartner

Dr. Michael Burg
Abteilungsleiter Betriebsberatung/Wirtschaftsförderung

Tel. +49 331 3703 170
Fax +49 331 3703 8170
michael.burg--at--hwkpotsdam.de