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Hand turns a dice and changes the expression "safety second" to "safety first"

Arbeitsschutz ist Gesundheitsschutz.

Wichtige Tipps für Handwerker in Corona-Zeiten

Entspannung gibt es jetzt endlich für Kosmetiker*innen: Nach § 3 der neuen Eindämmungsverordnung vom 8. Mai 2020 ist das Arbeiten in „Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen, bei denen ein physischer Kundenkontakt stattfindet“ – wie das typischerweise bei Kosmetiker*innen und Fußpfleger*innen der Fall ist – seit Samstag, 9. Mai 2020, wieder gestattet, wenn "geeignete Maßnahmen zur Steuerung es Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Beachtung des Abstandsgebots" getroffen worden sind. Ferner ist dabei zu beachten, dass Arbeitgeber auf "Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung ein Hygienekonzept umzusetzen" haben. Dabei sind die einschlägigen besonderen Hygieneregeln und -empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Infektionsschutz sowie die entsprechenden Vorgaben und Hinweise der Arbeitsschutzbehörde und des zuständigen Unfallversicherungsträgers zum Arbeitsschutz zu beachten. Die Berufsgenossenschaft (BGW) hat am 8. Mai speziell für Kosmetiker*innen einen entsprechenden SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Kosmetikstudios veröffentlicht.

Auch für Friseurinnen und Friseure, die bereits ab 4. Mai wieder öffnen durften, stehen auf den Seiten der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtpflege  wichtige Informationen zur Einhaltung der notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen bereit.

Wie können Beschäftigte und Kunden generell geschützt werden? Antworten auf diese Fragen finden Sie im sogenannten „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Darin sind konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise formuliert. Dort ist zum Beispiel klargestellt, dass der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m universell auch bei der Arbeit einzuhalten ist. In Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen sowie in den Betrieben müssen zur Abstandswahrung entsprechende Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen umgesetzt oder wirksame Alternativen ergriffen werden.

Weitergehende Empfehlungen hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) zusammengestellt. Was Betriebe und Beschäftigte branchenspezifisch tun können, um sich vor dem Corona-Virus zu schützen, wird auf den Seiten vieler Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungen bereitgestellt.

Vor dem Hintergrund, dass Handwerker*innen auch während der derzeitigen Corona- Pandemie nicht einfach ins Homeoffice wechseln können und weiterhin in engem persönlichen Kontakt zu Kollegen und Kunden stehen, hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) am 2. April 2020 eine Pressemitteilung mit Maßnahmen und Vorgehensweisen für Handwerker*innen im Kundendienst veröffentlicht.

Beachten Sie bitte, dass nach § 5 Arbeitsschutzgesetz zum betrieblichen Arbeitsschutz auch die Durchführung von betrieblichen Gefährdungsbeurteilungen gehört. Die jeweiligen Berufsgenossenschaften stellen für die einzelnen Gewerke entsprechende Tipps bereit, wie Gefährdungsbeurteilungen durchgeführt werden sollten.