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Kooperationsvertrag zum Landtagsneubau

Um eine Beteiligung der regionalen Wirtschaft beim Neubau des brandenburgischen Landtages zu sichern, unterzeichneten die Handwerkskammer Potsdam und die BAM Deutschland AG, die für den Bau den Zuschlag erhalten hat, Mitte Juli eine Kooperationsvereinbarung.

Betriebe, die an Ausschreibungen im Rahmen des Landtags-Neubaus interessiert sind, können sich bei der Auftragsberatungsstelle Brandenburg kostenfrei listen lassen und werden dann in die Bieterdatei aufgenommen. Voraussetzung ist, dass sie ihren Sitz im Land Brandenburg haben und ihre Fachkunde und Leistungsfähigkeit nachweisen können.

Die Auftragsberatungsstelle mit Sitz in Schönefeld ist eine Gemeinschaftsreinrichtung der drei brandenburgischen Handwerkskammern Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam sowie der IHKs Cottbus und Frankfurt (Oder).

Handwerkskammerpräsident Bernd Ebert bewertet die jetzt unterzeichnete Kooperationsvereinbarung als ein positives Signal dafür, dass es die BAM Deutschland AG ernst meint mit ihrem Versprechen, 70 bis 80 Prozent der Bauleistungen an kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region zu vergeben. „Wir unterstützen die BAM gerne dabei, geeignete Betriebe in Brandenburg zu finden“, erklärte der Potsdamer Kammerpräsident. „Jetzt kommt es darauf an, dass sich möglichst schnell viele geeignete Handwerksbetriebe bei der Auftragsberatungsstelle listen lassen, damit die BAM auf diesen Pool zugreifen kann.“

Die geplanten Gesamtkosten des Landtagsbaus, der sich an das historische Vorbild des ehemaligen Potsdamer Stadtschlosses annähert, betragen 120 Millionen Euro. Das neue Haus der Volksvertreter soll 2013 bezugsfertig sein. Die Bauarbeiten haben im Frühjahr begonnen.

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