Handwerk - Das sind im Kammerbezirk Potsdam mehr als 16.600 Unternehmen in Handwerks- und handwerksähnlichen Berufen.
Hier arbeiten über 54.000 Mitarbeiter, finden im Beruf Erfüllung und können für ihre Familien sorgen.
Im Handwerkskammerbezirk werden zur Zeit mehr als 5.600 Lehrlinge in unterschiedlichsten Berufen ausgebildet.
Jeder Schritt der gemeinsamen Arbeit - Handwerk und Handwerkskammer - ist ein Schritt für Mittelstandsgerechtigkeit. Verhandlungen gehen nicht immer im Sinne des Mittelstandes aus. Oftmals konnte aber Schaden verhindert werden. Hartnäckiges, sachliches Verhandeln macht sich bezahlt!
Die Handwerkskammer ist dort präsent, wo der einzelne Unternehmer aus Zeit- und Kostengründen fehlt.
Über 300 mal war die Handwerkskammer Potsdam innerhalb der letzten 12 Monate direkt oder indirekt über den Zentralverband des Deutschen Handwerks in Anhörungen, Stellungnahmen, Forderungsbriefen auf Landes- und Bundesebene vertreten. Zu allen wesentlichen Gesetzgebungsvorhaben des Landes wurden wir hinzugezogen.
Die Stimme der Kammer hat Gewicht und findet Beachtung.
In mehr als 30 Gesellschaften, Vereinen, Arbeitsgruppen und Wirkungskreisen vertritt die Handwerkskammer Potsdam ihre Mitglieder in der Gesellschaft. Mit unseren Mitgliedern telefonieren wir jährlich über 200.000 Mal und waren telefonischer Ratgeber.
Die Handwerkskammer ist das Frühwarnsystem für ihre Mitglieder. Sie schaut voraus, damit die Unternehmen am Markt bleiben.
Über ihre finanzielle Unabhängigkeit wahrt sie Neutralität und ist dem gerechten Ausgleich auch verschiedenartiger Interessen der Mitglieder verpflichtet.
Mit dem Auftrag zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Handwerkswirtschaft
- vertritt die Handwerkskammer ihre Mitgliedsunternehmen gegenüber dem Staat, seinen Behörden, der Öffentlichkeit und den anderen Wirtschaftsbereichen und
- hält ein umfassendes Service-, Aus- und Weiterbildungsangebot für ihre Mitglieder vor.
Auf die Mitglieder fixiert arbeiten die Angestellten der Handwerkskammer leistungs- und kostenbewusst, sind teamorientiert und aufgeschlossen gegenüber Innovationen.
Die Handwerkskammer ist selbst ein Unternehmen am Markt. Unsere Philosophie ist Qualität. Unsere Strategie, diese nicht unter Wert zu verkaufen.
Die Handwerkskammer ist keine Behörde. Sie ist, unter Wahrung der steuerlichen Rechte und Pflichten,
- Selbstverwaltung
- Interessebvertretung und
- Dienstleister
des Handwerks.
Wir pflegen Netzwerke in allen Bereichen der Öffentlichkeit und der Wirtschaft.
Die Handwerkskammer Potsdam bietet ihren Mitgliedern als Kerngeschäft ihres Dienstleistungsangebotes eine Vielzahl effektiver, geldwerter Beratungen an.
Das Gesamtleistungsangebot wird in den Häusern der Handwerkskammer vorgehalten, aber auch vor Ort den Mitgliedern nahegebracht.
So sind wir aktiv auf allen Gebieten der Betriebswirtschaft und hier insbesondere auf den Fachgebieten Existenzgründung, Unternehmensführung und -finanzierung, Marketing, Insolvenzberatung, Unternehmensfortführung durch Erben oder Dritte, Umweltschutz sowie Gebäudewertermittlung.
Die Handwerkskammer berät die Unternehmen umfassend auf den Gebieten des Rechts und führt als Spezialangebot ein Inkassobüro, das über 500-mal im Jahr von den Mitgliedern angerufen wird.
Die Handwerkskammer führt eine Schweißtechnische Lehranstalt des Deutschen Verbandes für Schweißtechnik und eine „Anerkannte Kunststoffausbildungswerkstatt“ des Institutes für Kunststoffverarbeitung Aachen. Sie betreibt eine Kosmetikschule und ein „Kompetenzzentrum für rationelle Energieanwendung“, in dem alle interessierten Handwerker des Landes Brandenburg entsprechende Weiterbildungsveranstaltungen nutzen können.
Auf den Gebieten der technischen Betriebsberatung geben fachkundige Mitarbeiter in den Sachgebieten Kunststoff- und Metallverarbeitung, Kfz-Technik, EDV und Elektrotechnik Hinweise zu technischen Problemen, beraten bei Neuanschaffung und sind vor Ort in den Betrieben und auf den Baustellen der Mitglieder tätige Praxishilfen für Spezialleistungen.
Die Handwerkskammer ist auch für ihre Mitglieder kein Discountunternehmen.
Zwei Drittel des Gesamtbudgets der Kammer werden über verschiedenste Wege selbst erwirtschaftet und damit der Gesamtheit der Mitgliedschaft vorgehalten.
Mitglieder haben unter Berücksichtigung ihres Beitrages marktgerechte Preise für nicht öffentlich subventionierte Leistungen zu erwarten.