Gesucht: Partner für Einstiegsqualifizierungen
Die Einstiegsqualifizierung mit Hwk -Zertifikat ist eine Initiative des Handwerks im Rahmen des nationalen Ausbildungspaktes von Wirtschaft und Bundesregierung. Hiermit soll Jugendlichen, die noch nicht voll für eine duale Ausbildung geeignet sind, eine neue Chance gegeben werden.
Wie profitiert Ihr Betrieb?
Betriebe können durch die Einstiegsqualifizierung ihren potentiellen Nachwuchs näher kennen lernen. Praktische Begabungen sagen manchmal mehr als Schulzeugnisse. Der Übergang in eine Ausbildung oder Beschäftigung ist jederzeit möglich. Damit ist auch ein Imagegewinn für Ihren Betrieb verbunden. Noch nicht ausbildende Betriebe können selbst in die Ausbildung einsteigen.
Was ist eine Einstiegsqualifizierung?
Ausbildungswillige und ausbildungsfähige junge Menschen erhalten, wenn sie nach den bundesweiten Nachvermittlungsaktionen im Oktober keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, ein Angebot zur Einstiegsqualifizierung. In einem Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten lernt der Jugendliche Teile eines Ausbildungsberufes, einen Betrieb und das Berufsleben kennen.
Wie funktioniert die Einstiegsqualifizierung?
Die Einstiegsqualifizierung wird zwischen Betrieb und Jugendlichen vertraglich geregelt. Die Inhalte und Tätigkeiten sind eng an die staatlichen Ausbildungsberufe geknüpft. Zur praktischen Durchführung der Einstiegsqualifizierung hat die Handwerksorganisation mehr als 140 Qualifizierungsbausteine entwickelt (Übersicht erhalten Sie über die Handwerkskammer oder im Internet unter
www.zwh.de
Auf Antrag des Arbeitgebers erstattet die Agentur für Arbeit monatlich nachträglich die Vergütung bis max. 212,00 EUR und den pauschalisierten Gesamtsozialversicherungsbeitrag.
Ein Rechtsanspruch auf Leistungen besteht nicht.
Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Jugendlichen ein Zeugnis des Betriebes und ein Zertifikat der Handwerkskammer.