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Schwannecke
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Handwerk: Jugendliche kompromisslos unterstützen!

Berlin, 21. April 2010 – Zum Vorschlag von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, jugendliche Arbeitslose mit verpflichtenden Arbeits- oder Fortbildungsangeboten zu versorgen, erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

"Der Vorstoß von Bundesministerin von der Leyen ist richtig. Wir können es uns weder wirtschaftlich noch gesellschaftlich erlauben, junge Menschen auf Dauer an die Arbeitslosigkeit verloren zu geben. Wir müssen uns kompromisslos dafür engagieren, jedem Jugendlichen eine Perspektive aufzuzeigen.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es nicht hilft, junge Menschen in marktferne Ausbildungsprogramme oder künstliche Beschäftigung zu zwingen. Gerade wettbewerbsverzerrende Ein-Euro-Jobs wirken sich negativ auf die Integrationschancen in den ersten Arbeitsmarkt aus und befördern eher noch die Gefahr einer "Sozialstaatskarriere". Eine individuelle Begleitung durch einen Coach, der den Jugendlichen an die Seite gestellt wird, kann bei der Integration in reguläre Beschäftigung oder Ausbildung entscheidende Unterstützung leisten. Das gilt besonders für junge Menschen mit mehrfachen Problemlagen.

Prinzipiell gilt jedoch: Vorbeugen ist besser als Schadensminimierung zu betreiben. Bereits die Schulen müssen Jugendliche fit machen, damit sie ihre Zukunft in die eigenen Hände nehmen können. Modellprojekte zur frühzeitigen Berufsorientierung sind z.B. sehr erfolgreich. Die Begegnung mit Handwerksmeisterinnen und -meistern im Unterricht weckt Motivation und führt Jugendlichen den Sinn des Lernens praktisch vor Augen."

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