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Politik trifft Handwerk 11
Copyright: Lutz Hannemann

Handwerk kann sich auf Landesregierung verlassen

Potsdam, 19.11.2009
Das Handwerk hat nach Worten von Ministerpräsident Matthias Platzeck für Brandenburgs neue Landesregierung einen besonderen Stellenwert „Das Handwerk mit seinen vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen kann sich der Unterstützung der Regierung gewiss sein, ist es doch eine tragende Säule der Wirtschaft unseres Landes", sagte Platzeck beim Parlamentarischen Abend des Handwerkskammertages heute in Potsdam. „Handwerk heißt Fachwissen und Qualität, Ausbildung und Arbeit, tüchtige Gewerbe mit sozialer Verantwortung", fügte der Ministerpräsident hinzu.

Im Sinne des Handwerks ist nach Worten des Ministerpräsidenten deshalb auch die Verbesserung der Qualität schulischer Bildung, wie sie die Landesregierung zum Schwerpunkt ihrer Politik erhoben hat. So solle jede Schule feste Kooperationspartner in der Wirtschaft haben. Beibehalten werden laut Platzeck unter anderem die Förder- und Beratungsinstrumente für Existenzgründer sowie der brandenburgische Ausbildungskonsens zur Fachkräftesicherung. Platzeck rief die Handwerksfirmen auf, gemeinsam mit der Landesregierung gegen Schwarzarbeit vorzugehen.

Die Landesregierung will Platzeck zufolge die Voraussetzungen für einen breiten und gesunden Mittelstand stärken, sich um Existenzgründungen und Neuansiedlungen bemühen und die bereits ansässigen Unternehmen verantwortungsvoll betreuen. Der Ministerpräsident versicherte, dass die geplanten 8000 Stellen im öffentlichen Beschäftigungssektor nicht in Konkurrenz zu regulären Beschäftigungsverhältnissen stünden. Aus Sicht Platzecks wird die Wirtschaftskraft in Brandenburg auch von der vorgesehenen verpflichtenden Bezahlung von Mindestlöhnen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge profitieren.

Platzeck hob unter Verweis auf den Koalitionsvertrag hervor: „Der bisher zurückgelegte Weg in der Wirtschaftspolitik wird nicht in Frage gestellt. Wo Kontinuität dem Land gut tut, werden wir sie wahren. Weiterentwicklung brauchen wir überall dort, wo es im Getriebe knirscht, wo wir uns nicht zufrieden geben wollen mit dem Ist-Zustand, und wo wir es besser können."
Diashow Politik trifft Wirtschaft - 19. November 2009
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